Philosophie – Religion – Theologie

Glück ist Selbstgenügsamkeit.
Aristoteles; 384 AC bis 322 AC; altgriechischer Philosoph(04/2019)

Übrigens ist die Philosophie wesentlich Weltweisheit: ihr Problem ist die Welt: mit dieser allein hat sie es zu tun und läßt die Götter in Ruhe, erwartet aber dafür, auch von ihnen in Ruhe gelassen zu werden.
Arthur Schopenhauer; 22.02.1788 bis 21.09.1860; dt. Philosoph und Schriftsteller
(03/2019)

Wir sind alle schuldig, einander zu verzeihen, sofern wir wollen, daß Gott uns verzeiht.
Ulrich Zwingli; 01.01.1484 bis 11.10.1531; schweiz. Priester, Leutpriester und ab 1522 Zürcher Reformator, Politiker
(03/2019)

La mort est bien le bout, non pourtant le but de la vie.
Der Tod ist zwar das Ende aber nicht das Ziel des Lebens.
Michel de Montaigne (eig. Michel Eyquem Seigneur de Montaigne);
28.02.1533 bis 13.09.1592; franz. Humanist, Schriftsteller, Skeptiker,
Philosoph, Politiker, Maire de Bordeaux
(09/2015)

La clémence vaut mieux que la justice.
Die Gnade ist mehr wert als die Gerechtigkeit.
Vauvenargues (eig. Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues); 06.08.1715 bis 28.05.1747; Philosoph, Schriftsteller; Freund Voltaires; gilt als Gegner des Rationalismus und Vertreter stoischer Lebenshaltung
(08/2015)

La liberté de pensée est absolue ou elle n'est rien.
Gedankenfreiheit ist absolut oder sie ist nichts.
Luc Ferry; geb. 01.01.1951; franz. Philosoph, Professor;
2002 bis 2004 franz. Bildungsminister
(02/2015)

La vie crée l'ordre, mais l'ordre ne crée pas la vie.
Das Leben schafft Ordnung, aber die Ordnung kein Leben.
Antoine de Saint-Exupéry; 29.06.1900 bis 31.07.1944; franz. Schriftsteller und Pilot
(08/2014)

Damit Gott uns die Sünden vergeben kann, müssen wir erst einmal sündigen.
Brendan Behan; 09.02.1923 bis 20.03.1964; irischer Schriftsteller
(07/2014)

Se moquer de la philosophie, c'est vraiment philosopher.
Sich über Philosophie lustig machen heißt, wirklich philosophieren.
Blaise Pascal; 19.06.1623 bis 19.08.1662; franz. Philosoph und Mathematiker
(07/2014)

Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind.
Hermann Hesse; 02.07.1877 bis 09.08.1962; deutsch–schweizerischer Dichter und Schriftsteller
(05/2012)

La haine des faibles n'est pas si dangereuse que leur amitié.
Der Haß der Schwachen ist lange nicht so gefährlich wie ihre Freundschaft.
Vauvenargues (eig. Luc de Clapiers Marquis de Vauvenargues);
06.08.1715 bis 28.05.1747; Philosoph, Schriftsteller; Freund Voltaires;
gilt als Gegner des Rationalismus und Vertreter stoischer Lebenshaltung
(04/2012)

Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir.
Immanuel Kant; 22.04.1724 bis 12.02.1804; Philosoph
(02/2012)

Wer weiss denn, ob das Leben nicht Totsein ist und Totsein Leben?
Euripides; um 485 AC bis 406 AC; griech. Tragödiendichter
(01/2012)

Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.
Epikur; 341 AC bis 275 AC; griech. Philosoph
(01/2012)

L'homme est un être raisonnable, mais les hommes le sont-ils?
Der Mensch ist ein vernünftiges Wesen, aber ist es die Menschheit auch?
Raymond Aron; 14.03.1905 bis 17.10.1983; franz. Philosoph, Soziologe, Journalist und Publizist
(08/2011)

Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.
René Descartes; 31.03.1596 bis 11.02.1650; franz. Philosoph, Mathematiker, Naturwissenschafter
(07/2011)

So gibt mir der Anblick eines bestirnten Himmels, bei einer heiteren Nacht, eine Art des Vergnügens, welches nur edle Seelen empfinden. Bei der allgemeinen Stille der Natur und der Ruhe der Sinne redet das verborgene Erkenntnisvermögen des unsterblichen Geistes eine unnennbare Sprache.
Immanuel Kant; 22.04.1724 bis 12.02.1804; Philosoph
(06/2011)

Il n'y a pas de vrai bonheur dans l'égoïsme.
Im Egoismus liegt kein wirkliches Glück.
George Sand (eigentlich Armandine Lucile Aurore Dupin);
01.07.1804 bis 08.06.1876; franz. femme de lettres
(05/2011)

Nicht Gott streitet, nur die Priester.
Thomas Niederreuther; 1909 bis 1990; dt. Kaufmann, Maler und Schriftsteller
(02/2011)

Si Dieu était une femme, le monde marcherait mieux. Et il y aurait moins de calories dans le chocolat et plus dans les endives.
Der Welt ginge es besser, wenn Gott eine Frau wäre. Und es gäbe weniger Kalorien in der Schokolade und mehr im Endiviesalat.
Alix Girod de l'Ain; geb. 03.07.1965; franz. Journalistin und Schriftstellerin
(01/2011)

Weisheit ist die Anerkennung der eigenen Grenzen.
Paul Johannes Tillich; 20.08.1886 bis 22.10.1965; dt. Philosoph und prot. Theologe
(12/2010)

Le vrai sage est celui qui fonde sur le sable.
Der wirklich Weise baut auf Sand.
Henri François-Joseph de Régnier; 28.12.1864 bis 23.05.1936;
franz. Dichter und Schriftsteller, Mitglied der Académie française
(01/2009)

Si vous allez trop loin, vous n'irez nulle part.
Jacques Monod; 09.02.1910 bis 31.05.1976; franz. Molekularbiologe
(08/2006)

Alles regelt sich nach dem Gesetz des Gegensatzes, das zugleich ein Gesetz des Ausgleichs ist.
Theodor Fontane; 30.12.1819 bis 20.09.1898; dt. Schriftsteller
(10/2003)

Freiheit existiert nur, wenn Ordnung da ist und nicht, wenn Ordnung zerstört ist.
Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker; 28.06.1912 bis 28.04.2007; Physiker, Philosoph, Leiter des Max-Planck-Institutes
(09/2003)

Alles Denkbare wird einmal gedacht.
Friedrich Dürrenmatt; 05.01.1921 bis 14.12.1990; schweiz. Schriftsteller
(05/2001)

Man kann die Wahrheit nicht ins Feuer werfen, sie ist das Feuer.
Friedrich Dürrenmatt; 05.01.1921 bis 14.12.1990; schweiz. Schriftsteller
(05/2001)

Man darf nie aufhören, sich die Welt vorzustellen, wie sie am vernünftigsten wäre.
Immanuel Kant; 22.04.1724 bis 12.02.1804; Philosoph
(05/2001)

"Was will ich?" fragt der Verstand.
"Worauf kommt es an?" fragt die Urteilskraft.
"Was kommt heraus?" fragt die Vernunft.
Immanuel Kant; 22.04.1724 bis 12.02.1804; Philosoph
(05/2001)

Der Friede ist das Meisterstück der Vernunft.
Immanuel Kant; 22.04.1724 bis 12.02.1804; Philosoph
(05/2001)

Die Gerechtigkeit ist etwas Fürchterliches.
Ämilian; 208 bis 253; röm. Feldherr und Staatsmann
(05/2001)